Gestern war es soweit: Nach einer kurzen Einführung von Harry Walter und einer szenischen Lesung nach Motiven des Drehbuchs “Jud Süß” von Dieter Fuchs, wurde das Promotionsprojekt und das Joseph Süß Oppenheimer-Archiv vorgestellt.

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Durch den ersten Einschlag mit Hammer und Dorn in das Archivschild, konnte die Gründung offiziell und symbolisch vollzogen werden.

(Bild wird nachgeliefert)

Im Anschluss an die Lesung des Textes „Quartier Kretin“ von Joe Bauer und einen Vortrag des Oppenheimer-Historikers Hellmut G. Haasis ergaben sich erste interessante Begegnungen und Gespräche, die erste Hinweise auf Orte und die veränderten Wahrnehmungen und Nutzungen gaben. Diesen Hinweisen wird der Souveneur in den kommenden Monaten nachgehen.

Herzlichen Dank an die Veranstalter und das interessierte und kritische Publikum.

Anbei eine Erinnerung an die heute ab 19 Uhr und bei jedem Wetter (Regenschutz vorhanden), an der Waschküche, nahe dem historisch belegten Hinrichtungsort des als „Jud Süß“ bezeichneten Joseph Süß Oppenheimers, stattfindende Veranstaltung, in deren Rahmen ich das Joseph Süß Oppenheimer-Archiv gründen werde.

Zugang zum Waschküchengelände über Mönchstraße, Einmündung Friedhofstraße in 70191 Stuttgart-Nord, Stadtbahnhaltestelle: ‚Pragfriedhof‘ oder ‚Milchhof‘

Idee und Organisation: Stephan Köperl, Harry Walter, Sylvia Winkler

Weitere Infos:
Das Programm der Veranstaltung ist hier zu finden

Informationen über den Souveneur und seine Arbeit hier

Das Joseph-Süß-Oppenheimer-Archiv Stuttgart ist hier

Die Pressemappe kann hier heruntergeladen werden

Schritt für Schritt nimmt die Gründung konkrete Züge an, was man an den tollen Reaktionen und dem Interesse am Archiv sehen kann. Im Zusammenhang mit der Kooperation mit dem Stadtmuseum Stuttgart, hat das Joseph Süß Oppenheimer nun auch eine feste Postadresse, an die die ausgefüllten Flyer für Hinweise auf Joseph Süß Oppenheimer, Orte und Materialien postalisch geschickt werden können.

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Es handelt sich hierbei allerdings NUR um eine Postadresse; das Archiv selbst wird dort weder verwahrt, noch können Besichtigungen oder Gespräche zum Archiv stattfinden. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Stadtmuseums können hierzu keine Auskünfte geben oder etwas weiterleiten. Zudem wird das dort eingerichtete Postfach von mir nur unregelmäßig und mit teilweise großen Zeitabständen geleert. Deshalb möchte ich Sie/Euch bitten, bei Interesse oder Fragen zum Archiv sowie zur Vereinbarung eines Termins, den Weg über das Internet oder über E-Mail zu nutzen.

Letzte Woche haben sich viele tolle Neuigkeiten ergeben. Neben einigen interessanten Begegnungen, ersten Hinweisen zur Recherche und einer Ortsbegehung mit den Initiatoren, ist die tollste Nachricht aber, dass das Stuttgarter Stadtmuseum ab sofort Kooperationspartner des Joseph Süß Oppenheimer-Archivs ist. Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Interesse und Vertrauen. Herzlichen Dank.

Logo JSO-Archiv mit Schrift

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen und Kolleginnen, liebe Freunde und Freundinnen,
am Mittwoch, den 30. Juli 2014 ab 19 Uhr, findet auf dem Stuttgarter Galgenberg, dem historisch belegten Hinrichtungsort des als „Jud Süß“ bezeichneten Joseph Süß Oppenheimers, eine Veranstaltung statt, in deren Rahmen ich, in der Rolle eines Souveneurs*, das Joseph Süß Oppenheimer-Archiv gründen werde. Alle Interessierten und Neugierigen sind hierzu herzlich eingeladen!

Zugang zum Waschküchengelände über Mönchstraße, Einmündung Friedhofstraße in 70191 Stuttgart-Nord, Stadtbahnhaltestelle: ‚Pragfriedhof‘ oder ‚Milchhof‘

Idee und Organisation: Stephan Köperl, Harry Walter, Sylvia Winkler

Weitere Infos:
Das Programm der Veranstaltung ist hier zu finden

Informationen über den Souveneur und seine Arbeit hier

Das Joseph-Süß-Oppenheimer-Archiv Stuttgart ist hier

Die Pressemappe kann hier heruntergeladen werden

*Ein Souveneur ist ein sich selbst und andere erinnernder Flaneur, eine Sozialfigur, die sich in das sinnzusammenhängende Geflecht einer Stadt begibt, um Spuren (Benjamin spricht hier von Schwellen) aufzufinden und diese zu beschreiben, im Nachgang Ereignisse und Geschichte(n) zu recherchieren, Gespräche zu führen und dazu einlädt, mit ihm zu spazieren.

Logo JSO-Archiv mit Schrift

Die Pressemappe ist fertig und kann hier heruntergeladen werden: Pressemappe JSO-Archiv Stuttgart

Logo JSO-Archiv mit SchriftLogo JSO-Archiv ohne Schrift

Langsam wird das Archiv sichtbar und bekommt Stück für Stück seine Entsprechungen, Texte, Logos etc. Auch die Arbeitsmaterialien und Objekte des Archivs werden langsam geliefert und fertiggemacht, sodass wir pünktlich am 30. Juli starten können.

Die oben stehenden Logos dienen unterschidedlichen Zwecken: Das Logo mit Text ist v.a. für größere Publikationen und Werbefmaterialien gedacht, das Logo ohne Text für kleinere Abbildungen und z.B. den Eingangsstempel. Dargestellt ist in beiden Fällen der Hammer und der Dorn, die zentralen Werkzeuge des Archivs, mit denen die Dinge und Objekte in das archivschild eingeschlagen werden. Die Position des Dorns über dem I-Punkt bzw. der eingezeichnete Punkt verdeutlichen dies.

JSO-Archiv komplett

Hier seht ihr das komplett eingerichtete und fertig bestückte ambulante Archiv, mit dem der souveneur ab dem 30. Juli auf den Spuren Joseph Süß Oppenheimers, durch Stuttgart und Umgebung reisen wird. Was im Rucksack drin ist seht ihr in der Galerie:

In der Stuttgarter Zeitung ein Artikel von Harry Walter, einer der Initiatoren des Joseph Süß Oppenheimer-Projekts:

Stadtgedächtnis Galgenbuckel

JSO-Archiv Hammer und Dorn

Der Hammer und der Dorn, mit dem die Löcher in die Archivtafel eingeschlagen werden, sind in der Farbe des Käfigs, in dem JSO „ausgestellt“ wurde, lackiert.